Liebe:r Leser:in,

die Würde jedes Menschen ist unantastbar und bildet das Fundament unserer Gesellschaft. 
In der Logistikregion Mönchengladbach sehen wir jedoch, dass Leiharbeit und Zeitarbeitsverträge die Würde von Beschäftigten auf gravierende Weise in Frage stellen können. 

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Würde nicht verhandelbar ist. 

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"Hinter verschlossene Türen schauen! Logistik und Leiharbeit in Mönchengladbach".

Mönchengladbach hat sich zu einem Knotenpunkt der deutschen Logistikbranche und damit auch zu einem Hotspot der Leiharbeit entwickelt – und dies auch mit weitreichenden sozialen Folgen:
Prekäre Arbeitsverhältnisse in der Leiharbeit, beengte Wohnsituationen, rechtliche Unsicherheit und fehlende unternehmerische Verantwortung. Diese Verhältnisse prägen den Alltag vieler Arbeitsmigrant/-innen, die maßgeblich zum Funktionieren des boomenden „Systems Logistik“ und anderer Branchen beitragen.

Zum „Welttag menschenwürdiger Arbeit“ am 7. Oktober 2025 laden verschiedene Akteure aus Mönchengladbach, die im Alltag mit den Folgen konfrontiert sind, zu einer öffentlichen Veranstaltung mit dem Titel „Hinter verschlossene Türen schauen – Logistik und Leiharbeit in der Stadt Mönchengladbach“ ein. Sie wollen Zusammenhänge aufzeigen und nach konkreten Handlungsperspektiven fragen.

Die Veranstaltung soll ein Raum für Austausch, kritische Analyse und Ermutigung zum Handeln sein. Beratungserfahrungen, Stimmen Betroffener und politische Diskussionen kommen zusammen – mit einem, so hoffen und fordern die Veranstalter, klaren Ziel:
Das Schweigen beenden.


Wann:
Dienstag, 07.10.2025, 18:30 Uhr
Wo: Arbeitslosenzentrum MG, Lüpertzender Str. 69, 41061 Mönchengladbach

Kontakt
Bündnis für Menschenwürde und Arbeit
Kirchplatz 10
41061 Mönchengladbach
02161/948 90 83

 
 

Anlässlich des "Welttags für menschenwürdige Arbeit" zeigt das Lumen Filmtheater in Düren die sozial- und gesellschaftskritische Tragikkomödie „Moderne Zeiten“ von Charles Chaplin:
Der Mensch im Räderwerk der modernen Technik und der Absurdität eines reglementierten Lebens, das ihn zum Anhängsel der Apparaturen degradiert. 

Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.


Die Initiative wurde - inspiriert von den Königsfiguren des Holzbildhauers Ralf Knoblauch - von sechs Menschen aus Bonn in die Welt getragen, die sich unter der  Leitidee „Würde – unantastbar“ für ein achtsames und wertschätzendes Miteinander in unserer Zivilgesellschaft einsetzen. 

 

Ihnen geht es darum, genau hinzuschauen, auch auf die existentiellen menschlichen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Anerkennung, Arbeit, angemessenem Lohn und lebenswerten sozialen Beziehungen.

Mit sogenannten „Würdetafeln“, die – wie die Königsfiguren – aus Eichenholz und inzwischen vielen anderen Hölzern gefertigt werden, sollen im Sinne einer „sozialen Plastik“ die Botschaft der Würde und gegenseitigen Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit in die Welt getragen werden.

Sie können den Brenner für die Würdetafeln für Ihre Aktionen im Büro der Regionen ausleihen.
Senden Sie dazu eine E-Mail an regionen-mg-hs@bistum-ac.de
und vereinbaren einen Abholtermin (nach Absprache).

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